Das „Chemnitzer Monitoring — Sichten einer Stadt“ fand am 23. September zum 11. Mal statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft Chemnitz und der Zwickauer P3N MARKETING GMBH. 70 Gäste besuchten die Afterwork-Party im Chemnitzer Industriemuseum und informierten sich zum Thema Bildung. Die vier Referenten aus Chemnitz, Penig und Zwickau stellten sich der Herausforderung und hielten ihre Vorträge im Format „Pecha Kucha“. 20 Folien mit Bildern und Texten wechseln automatisch nach 20 Sekunden. Dies verspricht kurzweilige und informative Präsentationen.

Den Anfang machte Arne Gläser, der Schulleiter der BIP Kreativitätsgrundschule Chemnitz.  Er informierte die Gäste darüber, dass Kreativität ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Kinder ist und wie man diese im Grundschulalter am besten bildet und fördert.

Dass freie Schulen es schwer haben genehmigt, staatlich anerkannt und finanziert zu werden, erläuterte Armin Frei, Schulleiter des Freien Gymnasium Penig. Auch stellte er seine Schule und deren Konzepte mit MINT-Orientierung und „Schule ohne Rassismus — Schule mit Courage“ vor.

Die Hauptgeschäftsführerin der DPFA Akademiegruppe, Catrin Liebold, hielt eine Präsentation mit dem Titel „Bildung und Weiterbildung im Sinne lebenslangen Lernens“. Die dringende Notwendigkeit von Qualifikation im Berufsleben und der nicht gedeckte Fachkräftebedarf standen im Mittelpunkt.

Last but not least – Dr. Maria Worf. Als Leiterin des Projektes „TU4U“ an der Technischen Universität Chemnitz kennt sie sich bestens mit den Studierenden aus und stellte in ihrem Vortrag die Frage, warum ein „gebildeter“ Mensch zum Studieneinstieg überhaupt noch Unterstützung braucht.

Zum Abschluss diskutierten Referenten und Gäste, moderiert von den beiden Gastgebern Bernd Reinshagen und Dr. Ina Meinelt, sehr intensiv zu den Fragen der freien Schulen in Sachsen.