Die Förderung der Wirtschaft und insbesondere der mittelständischen Industrie hat eine Schlüsselposition für die Entwicklung der gesamten Region Südwestsachsen. Mit den Kernbranchen Maschinen- und Anlagenbau, Metallindustrie, Automotive und Zuliefererindustrie, Informationstechnologie und Elektrotechnik/Elektronik will die Region natürlich auch in der Zukunft attraktiver Technologiestandort sein.

Stanislaw Tillich benannte Fünf Is, die entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung seien – dazu müsse Sachsen „investitionsfreundlich“, „innovativ“, „international“,  „integrationsstark“ und „industriell“ sein. Er ist überzeugt, dass die Ziele erreichbar sind, wenn sich das Land weiter der Welt öffnet. Unsere Wirtschaftsexperten gaben Ansätze für die Umsetzung der Fünf Is und ihr Statement zur Zukunft in der Wirtschaftsregion.

Den Anfang machte Dr. Michael Naumann, Key Account Manager Enterprise Europe Network EEN Sachsen an der Technischen Universität Chemnitz. EEN Sachsen fördert die Innovationsfähigkeit von KMU im internationalen Kontext.

Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, nahm die „Studie zur Ermittlung des Potenzials und Profils der Region Chemnitz“ des Regionalkonvents zum Anlass, um die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft und die Attraktivität der Region näher zu beleuchten. Über die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken postulierte er wesentliche Leitbildkriterien der Region, die er progressiv in dem Slogan „Ein Herz für die Region Chemnitz“ zusammenfasste.

Den Abschluss machte Christoph Neuberg, Geschäftsführer für Industrie/Außenwirtschaft in der IHK Chemnitz. Er ging von den Stärken der Region in der Vielfalt der Industrie, wissenschaftlichen Exzellenz und Qualifikation der Fachkräfte auf Schwächen wie z. B. die Kleinteiligkeit der Wirtschaft und Abwanderung ein. Seine Ausblicke zu Weltoffenheit, Urbanisierung, sozialer Verantwortung von Unternehmen bis zur Industrie 4.0 regten zur intensiven Diskussion an.

Eine Geschäftsführerin fasst ihr Feedback zu dem Thema und den Referenten wie folgt zusammen: „Das war super interessant und angenehm. Welch eine Wohltat, mal wieder vom „Oberzentrum Chemnitz“ zu hören. Ich hatte die Bezeichnung schon fast vergessen….“

Die Organisatoren der Veranstaltungsreihe werden zum neuen Jahr 2016 Verbesserungen des Formats realisieren, die eine intensive Diskussion der Gäste mit den Referenten ermöglichen. Über Anregungen und Ideen dazu freuen sich Dr. Ina Meinelt und Bernd Reinshagen und natürlich steht auch weiter die XING-Gruppe zur Kommunikation zur Verfügung.

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