Die zweite Auflage der Afterwork-Party „Chemnitzer Monitoring - Sichten einer Stadt“ fand am 25. Juni 2012 um 18:20 Uhr in der Chemnitzer Villa Esche statt. An der neuen Veranstaltungsreihe, organisiert vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft BVMW und der P3N MARKETING GMBH, nahmen 54 Unternehmer teil. Die Gastgeber, Bernd Reinshagen und Dr. Ina Meinelt, erläuterten zu Beginn die Intention der neuen Chemnitzer Veranstaltung.

Das Chemnitzer Monitoring soll eine Plattform sein zum Check, zur Beobachtung, zur Diskussion und Nachfrage von Themen aus Chemnitz und der Region. Hier kann man gute Ideen präsentieren, sich in Abläufe und Prozesse einschalten und neue Bewegungen und Initiativen mit anschieben. Weiter befördert das „Chemnitzer Monitoring“ mit seinen aktuellen Beiträgen das Netzwerk der Chemnitzer und südwestsächsischen Unternehmer. In je 6 Minuten und 40 Sekunden stellten fünf Referenten in emotionalen Präsentationen ihre Projekte und Arbeiten vor.

Stephan Lamm thematisierte in seinem Beitrag als Schulleiter des Kepler-Gymnasiums den Leitspruch der Schule: „Eine Schule mit Verstand und Herz für Schüler mit Herz und Verstand“. Er beschrieb u. a. die notwendigen „Spielwiesen“ der Wirtschaft für die Begabtenförderung.

Frauke Deckow gab mit ihrem Vortrag „Wissen ist der Rohstoff, der sich bei Gebrauch vermehrt“ in 6 Minuten 40 Sekunden ein Plädoyer für das duale Studium an der Staatlichen Studienakademie Glauchau.

Es folgte Jenz Otto, der aus Sicht des Technologiezentrums Chemnitz die BERUFSORIENTIERUNG junger Menschen mit dem Ziel, mehr „Ingenieure für Chemnitz“ zu gewinnen, neu buchstabierte.

Ralph Pötzsch vom Sächsischen Volkshochschulverband ließ die Gäste gemeinsam mit Shireen Prahm von der Volkshochschule Chemnitz einen überraschenden Einblick in die Bildungsmöglichkeiten der Einrichtungen nehmen.

Als letzter Referent spannte Martin Gerner, Promotionsabsolvent der TU Chemnitz, den Bildungs-Bogen mit seinem Vortrag „BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zur UNESCO und damit von Chemnitz in die Welt.

Den Abschluss fand diese spannende Bildungsrunde mit einer Podiumsdiskussion in der sich alle Referenten noch einmal kurz in 6 Minuten 40 Sekunden den Fragen des Publikums stellten.