Am vergangenen Montag zog das Thema „Engineering made in Saxony“ Unternehmer aus der ganzen Bundesrepublik zum „Chemnitzer Monitoring – Sichten einer Stadt“ ins Industriemuseum Chemnitz. Die monatlich stattfindende Afterwork-Veranstaltung bildete dieses Mal gleichzeitig den Auftakt für das Simulationsanwendertreffen SAXSIM an der TU Chemnitz.

Dem Mut und Erfindungsreichtum zahlreicher sächsischer Ingenieure ist es zu verdanken, dass der Freistaat Sachsen heute das ingenieurswissenschaftliche Zentrum Deutschlands ist und „Engineering made in Saxony“ international hoch gehandelt wird. Diesen hohen Stellenwert des Engineering in Sachsen nahmen die Veranstalter des „Chemnitzer Monitoring“, die P3N MARKETING GMBH und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zum Anlass, die Unternehmerveranstaltung zu diesem Thema auszurichten.

Fünf Referenten aus unterschiedlichen Fachbereichen stellten sich erneut der Herausforderung Pecha Kucha – einer japanischen Vortragsform, bei der in 6:40 Minuten ein Thema auf prägnante und spannende Art und Weise vorgestellt wird.

Als erster Referent des Abends informierte Sebastian Weinhold vom Laserinstitut Hochschule Mittweida über das Projekt „Hochgeschwindigkeits-Spannungsrisstrennen von Siliziumwafern“, bei welchem er und seine Kollegen kürzlich den Geschwindigkeitsweltrekord brachen.

André Zeidler von der GETT Gerätetechnik GmbH gab mit seinem Vortrag „Schwimmende Meilensteine und lebendige Deadlines: Engineering im Mittelstand“ Einblicke und praktische Tipps für KMU im Bereich Engineering.

„Wie ein Schlauch zum Lebensretter wird“ zeigte anschließend Lars Jahreis, Projektleiter an der Professur für Fördertechnik und Kunststoffe an der TU Chemnitz, in seinem Beitrag.

Es folgten Linda Blumkowski und Philipp Froeschke vom studentischen Verein Fortis Saxonia e. V., die zeigten, dass nicht immer die Geschwindigkeit, sondern auch die Energieeffizienz eines Rennwagens im Mittelpunkt stehen kann.

Zum Abschluss dieser spannenden Engineering-Runde thematisierte Prof. Dr.-Ing. Maik Berger, Professor für Montage- und Handhabungstechnik der TU Chemnitz, in seinem Vortrag „Maschinenbau an der TU Chemnitz: Über-, Ein- und Ausblicke“ die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten im Engineering an der TU Chemnitz.

In einer Fragerunde konnten die Gäste die Referenten dann eingehend zu ihren Themen befragen. Im Anschluss nahmen viele die Möglichkeit wahr, sich im HUGO – der Bar im Industriemuseum – bei einem Imbiss auszutauschen und zu Netzwerken.